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Neue Eilaktionen zu inhaftierten gewaltlosen politischen Gefangenen

Amnesty Kuba  (11.06.2018, 00.00 Uhr)

Zwei neue Eilaktionen zu:

Dr. Eduardo Cardet - seiner Familie wird für mehrere Monate das Besuchsrecht verweigert, da sie seinen Fall an die Öffentlichkeit gebracht haben. Amnesty fordert den freien Zugang seiner Familie zu ihm und auch die sofortige, bedingungslose Freilassung, da er ein gewaltloser politischer Inhaftierter ist.

Dr. Ariel Urquiola - ein kubanischer Umweltschützer, der zu einem Jahr Haft verurteilt wurde. Auch ihn sieht Amnesty als gewaltlosen politischen Gefangenen und fordert seine sofortige und bedingungslose Freilassung.

Zu beiden Fällen stehen Downloads mit weiteren Informationen unter DOWNLOADS bereit.



Menschenrechtsagenda und Petition für Kuba

Amnesty Kuba  (14.05.2018, 00.00 Uhr)

Im Rahmen des historischen Führungswechsels in Kuba hat Amnesty International der neuen kubanischen Regierung eine Menschenrechtsagenda ausgearbeitet:

Umwandlung von Konfrontation in Dialog, siehe unter DOWNLOADS / AKTUELLES.

Diese Agenda will nicht die Vielfalt aller Ansichten oder Vorschläge darstellen, wie die Menschenrechte im heutigen Kuba besser geachtet und geschützt werden können. Stattdessen werden langjährige und drängende Menschenrechts Herausforderungen hervorgehoben, mit denen sich eine Regierung nach Castro konfrontiert sieht, und Empfehlungen für die Verwirklichung der Menschenrechte abgegeben. Im Kern fördern diese Empfehlungen die Einbeziehung verschiedener Stimmen, die in der Debatte über die Zukunft Kubas zum Schweigen gebracht wurden.

Zusätzlich wurde eine Petition entwickelt, die dem neuen Präsidenten nach 100 Tagen Amtszeit übergeben werden soll (siehe auch unter DOWNLOADS)

Die Agenda und verschiedene Podcasts zur Situation auf Kuba sind auch unter:

https://www.amnesty.org/en/latest/campaigns/2018/04/cuba-2018-transform-confrontation-into-dialogue/

zu finden.



Pressemeldung zu Kuba / neue Broschüre

Amnesty Kuba  (16.11.2017, 00.00 Uhr)

Kuba: Wer seine Meinung sagt, verliert seine Existenzgrundlage

BERLIN, 15.11.2017 – Der neue Amnesty-Bericht „Your mind is in prison“ dokumentiert die systematische Einschränkung der Meinungsfreiheit in Kuba. Die kubanischen Behörden verfolgen und unterdrücken jedoch nicht nur Menschenrechtsaktivisten.

„Menschen in Kuba verlieren wegen der leisesten Kritik an der Regierung oder auch nur den allgemeinen Lebensumständen ihre Arbeit. Schon eine beiläufig fallengelassene kritische Bemerkung über den Staat reicht den Behörden, um Angestellte zu entlassen“, sagt Horst Zaar, Kuba-Experte bei Amnesty International in Deutschland. „Wer seinen Job behalten will, übt keine Kritik an der Regierung. Wer es dennoch tut, verliert seinen Lebensunterhalt, findet mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch keine neue Arbeit und läuft sogar Gefahr, inhaftiert zu werden.“ Der Staat ist mit Abstand der größte Arbeitgeber in Kuba: Gut 70 Prozent aller verfügbaren Stellen finden sich im öffentlichen Dienst. Gleichzeitig kontrolliert die Regierung auch den wachsenden privaten Sektor, die offizielle Gewerkschaft und die Gerichte.

„Amnesty International fordert die kubanische Regierung dazu auf, allen Menschen den fairen Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen und die Meinungsfreiheit zu respektieren und zu schützen. Die nationalen Gesetze, einschließlich der Verfassung, müssen überarbeitet und mit den internationalen Menschenrechtsstandards in Einklang gebracht werden“, so Zaar weiter. „Wenn Präsident Raúl Castro wie angekündigt im Februar zurücktritt, ergibt sich eine vielversprechende Möglichkeit, eine menschenrechtliche Wende in Kuba einzuläuten. Das kann nur gelingen, wenn die internationale Staatengemeinschaft mit der neuen kubanischen Regierung einen echten Dialog über eine Stärkung der Menschenrechte beginnt.“

Den knapp 40-seitigen Bericht „Your mind is in prison“ finden Sie auf Englisch auf http://bit.ly/AmnestyKuba.

Für Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle.

Kontakt: AMNESTY INTERNATIONAL Sektion der Bundesrepublik Deutschland e. V. Pressestelle . Zinnowitzer Straße 8 . 10115 Berlin




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