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Freilassung: Kubanischer Künstler nach Aufnahme des Hungerstreikes und weltweiten Protesten freigelassen

Amnesty Kuba  (21.10.2015, 00.00 Uhr)

Der Gewissensgefangene Danilo Maldonado Machado wurde nach erneutem Hungerstreik und weltweiten Protesten gegen seine andauernde Inhaftierung am 20. Oktober überraschend freigelassen!!

Der kubanische Künstler Danilo Maldonado Machado befand sich im Hungerstreik seit dem 8-ten September um gegen seine ungerechtfertigte Inhaftierung zu protestieren. Sein Gesundheitszustand war äußerst kritisch, nach Aktionen, so auch durch Amnesty International, hatte ihm die kubanische Behörde zugesagt, ihn in 15 Tagen zu entlassen. Daraufhin hatte er den Hungerstreik beendet. Da er aber nach 15 Tagen nicht freigelassen wurde, hatte er am 16. Oktober erneut mit einem Hungerstreik begonnen. Gestern, am 20. Oktober, wurde er dann überraschend freigelassen. Wir danken allen, die diese Aktion unterstützt haben! Mehr Informationen siehe:

https://www.amnesty.org/en/latest/news/2015/10/cuba-release-of-graffiti-artist-must-herald-new-approach-to-dissent/

https://www.amnesty.org/en/documents/amr25/2710/2015/en/

https://www.amnesty.de/urgent-action/ua-214-2015-3/erneut-im-hungerstreik?destination=node%2F5309

https://www.amnesty.de/urgent-action/ua-214-2015-2/kuenstler-weiter-haft?destination=node%2F5309

https://www.amnesty.org/en/documents/amr25/2573/2015/en/




Pressemeldung anläßlich des Besuches des Papstes auf Kuba

Amnesty Kuba  (17.09.2015, 00.00 Uhr)

Cuba at a human rights crossroads as Pope Francis prepares to visit the Country

Cuba is at a human rights crossroads, with important advances such as the recent release of political prisoners and a number of positive reforms to its migration laws overshadowed by the government’s determination to deploy new methods to stifle dissent, said Amnesty International ahead of a state visit by Pope Francis. “Over the past few months, we have seen unprecedented openness when it comes to Cuba’s international relations. However, the country still needs to make progress when it comes to allowing people to peacefully express their views without fear of being harassed, detained or attacked,” said Erika Guevara-Rosas, Americas Director at Amnesty International. Over the past few years, authorities in Cuba have switched from a strategy of incarcerating people viewed as political dissidents for long periods of time to consecutive short term arrests and public smear campaigns. According to the Cuban Commission for Human Rights and National Reconciliation (Comisión Cubana de Derechos Humanos y Reconciliación Nacional), there were 768 “politically” motivated detentions in August 2015 alone – up from 674 in July 2015. “If the Cuban authorities are serious about instigating real changes, they must show openness not only with other governments but also with independent human rights monitoring bodies, such as Amnesty International and UN Special Procedures on human rights, who have been banned from the country for years,” said Erika Guevara-Rosas. Amnesty International has not been allowed to enter Cuba since its last visit in 1988 when a delegation from the organization went to document the situation of prisoners of conscience and other individuals who were detained for political reasons across the country.

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Amnesty bittet Herrn Steinmeier sich für die MR auf Kuba einzusetzen

Amnesty Kuba  (17.06.2015, 00.00 Uhr)

Anlässlich des Besuchs von Außenminister Frank-Walter Steinmeier sagt Selmin Çalışkan, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland:

Die Aufnahme der Verhandlungen zwischen Kuba, der EU und den USA ist ein erster wichtiger Schritt zur Verbesserung der Menschenrechtssituation auf Kuba. Außenminister Frank-Walter Steinmeier sollte bei seinem Besuch einfordern, dass Kubanerinnen und Kubaner endlich ihre Menschenrechte uneingeschränkt wahrnehmen können.

Amnesty International begrüßt, dass in den letzten Monaten einige gewaltlose politische Gefangene freigelassen wurden. Doch noch immer ist es in Kuba praktisch unmöglich, friedlich Kritik an der kubanischen Regierung zu äußern. Oppositionelle Gruppen wie die Damas de Blanco oder Journalisten der Nachrichtenagentur Hablemos Press werden bedroht. Kurzzeitinhaftierungen, tätliche Übergriffe und feindselige Demonstrationen vor ihren Wohnungen sind an der Tagesordnung. Die kubanische Regierung muss die Internationalen Pakte über bürgerliche und politische Rechte und über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte ratifizieren und tiefgreifende gesetzliche Reformen durchführen, die unter anderem die Rechte auf freie Meinungsäußerung, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit garantieren.

Auch die USA müssen ihren Beitrag dazu leisten, die Menschenrechtssituation auf Kuba zu verbessern. Ihr Embargo, von dem auch Medikamente und medizinische Ausrüstungsgegenstände betroffen sind, verhindert bislang unter anderem, dass Kubanerinnen und Kubaner angemessen medizinisch behandelt werden und ihr Recht auf Gesundheit wahrnehmen können.

Auf beiden Seiten sind diese Schritte zwingend notwendig, um den Weg in eine neue Ära der Menschenrechte auf Kuba zu ebnen.




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